Was treibt einen jungen Ermittler in eine fremde Stadt, in ein enges Zimmer mit kaputter Glühbirne und knarrendem Dielenboden – und was macht ihn unfähig, einen Fall loszulassen, der für alle anderen längst abgeschlossen ist? Célia Monfortes Debütroman „Die Leiden des Ermittlers W." erzählt in sieben Briefen von einem Kriminalistikstudenten, der sich während seines Semester-Praktikums in der Provinzstadt Weißburg in einen Fall verbeißt, den die Polizei nie als solchen anerkannt hat. Charlotte Bergner, Bibliothekarin, vierunddreißig Jahre alt, wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Selbstmord, so lautet das offizielle Urteil. Kein Einbruch, ein Tagebuch, keine ungelösten Fragen. Nur kein Abschiedsbrief. W. schreibt an seinen Freund Emil – präzise, besessen, mit der akribischen Beobachtungsgabe eines Mannes, der gelernt hat, Räume zu vermessen und Schweigen zu lesen. Er beschreibt sein Zimmer auf den Zentimeter genau, notiert die Öffnungszeiten von Läden, die er nicht betritt, und füllt ein rotes Notizbuch mit Ungereimtheiten, die zusammen kein Bild ergeben – und doch nicht schweigen wollen. Was den Roman außergewöhnlich macht, ist seine Form: Die Briefe sind zugleich Ermittlungsprotokoll, Selbstgespräch und literarisches Porträt einer Frau, die W. nie gekannt hat. Monforte schreibt mit großer Sprachpräzision und einem untrüglichen Gespür für das, was zwischen den Zeilen geschieht. Ihr Ermittler W. ist kein Held, sondern ein Beobachter – und genau darin liegt seine Stärke wie seine Gefährdung. Ein Roman für alle, die Kriminalliteratur lieben, die mehr ist als ein Rätsel: klug, atmosphärisch und von der ersten Seite an unausweichlich.
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