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Fragmente der Seelen

Fragmente der Seelen

Elara ist eine der Hüterinnen des Lichts. In ihrer Brust ruht Feuer und später Geist, zwei Fragmente, die sie zur stärksten Rebellin gegen das Dominion werden lassen könnten, sofern sie lernt, Zorn und Mitgefühl in Balance zu halten. Gleich zu Beginn begegnet sie Kael, einem jungen Krieger, der das Fragment Erde und später Zeit in sich trägt, ohne ihre ganze Tragweite zu verstehen. Zwischen beiden entsteht sofort eine Spannung aus Nähe und Gegengewicht. Kaels ruhende Erde erdet Elaras verzehrendes Feuer, seine Zeit öffnet Blicke in Möglichkeiten und konfrontiert beide mit der Furcht, einander zu verlieren, wenn ihre Kräfte nicht im selben Takt schlagen. Bevor die Fragmente sie wirklich annehmen, müssen Elara und Kael mehrere Prüfungen bestehen. In vergessenen Resonanzkammern, unter freiem Himmel und in Hallen aus Stein. Rituale der Stille und des Hörens öffnen die Räume, bis Wasserflächen zu Spiegeln werden. Aus diesen Spiegeln treten Wesen, die kein fremdes Antlitz tragen, sondern ihr eigenes. Elara sieht die Nächte, in denen ihr Feuer alles verzehren wollte. Kael sieht den Moment, in dem Zeit ihm die Menschen nimmt, die er zu halten glaubt. Beide stehen ihren schlimmsten Erfahrungen und Ängsten gegenüber. Sie bestehen nicht makellos, doch wahrhaftig. Die Fragmente antworten und bleiben. Auf Neythra-III treffen Elara und Kael auf Jorvan, einen Krieger, der im Krieg gegen das Dominion alles verloren hat. Kael führt eines der legendären Zwillingsschwerter, Jorvan führt das andere. Erst im Zusammenspiel entfalten die beiden Klingen ihr volles Gewicht. Jorvan bringt die beiden nach Miradhen, einen verborgenen Stützpunkt des Widerstands auf Neythra-III. Dort hat Arven eine kleine, entschlossene Zelle aufgebaut. Als Arven sieht, wie Kael und Jorvan miteinander kämpfen, erkennt er die Überlieferung der Zwillingsschwerter. Gemeinsam mit den Fragmentträgern könnten sie Ravions Herrschaft tatsächlich erschüttern. Ravion ist der Herrscher des Dominions. Er hält bereits die Fragmente Blut, Sturm und Schatten. Sein Ziel ist absolut. Er will die Macht aller Kristalle in sich vereinen und damit die gesamte Galaxis beherrschen, nicht nur durch flächige Gewalt, sondern durch das gebrochene Lied der Fragmente selbst. Doch die Kristalle nehmen ihn nicht an. An sie gelangt er nur über die Trägerinnen und Träger. Darum jagt er die wenigen Auserwählten und macht die Jagd selbst zum Werkzeug seiner Herrschaft. Miradhen ist klein, aber lebendig. Eine kleine, aber entschlossene Gruppe von Rebellen. Sternenweber weben Schutzschleier in Luft und Stein. Schmiede härten Schilde und Klingen. Die Dockmeister planen Routen fern der gängigen Hyperbahnen. Kartographen bewahren alte Wege, die in keinem Register stehen. Die Unsichtbaren Monde spähen dort, wo Sensoren versagen. Aus einem Funken soll ein Feuer werden, doch zuerst braucht der Widerstand einen Beweis, dass das Dominion verwundbar ist. Das erste Ziel ist das Karstkreuz Relais. Arven setzt auf einen raschen und präzisen Schlag, der viele Systeme gleichzeitig erzittern lässt. Elara dämpft als lebender Resonanzkern die Signaturen der Flotte. Kael liest mit seinem Zeitkristall kurze Fenster im Abwehrtakt. Jorvan führt die Jägerformation, die sich wie Speere in die Verteidigung bohrt. Der Anschlag gelingt. Die Relaiskette bricht für kostbare Stunden, Propagandaknoten verstummen, Versorgungslinien stocken. Der Preis ist hoch. Ravions Gegenstoß zwingt die Zelle, in Miradhen aufzugeben. Der Widerstand verlagert sein Herz in die verborgenen Hallen von Hylas, ein Planet unter schimmernden Membranen, deren Netze den Gesang der Lebenden tragen und vernarbte Wunden dennoch weitersingen lassen. Hylas wird nach dem Schlag auf das Karstkreuz Relais zum neuen Stützpunkt und zur Projektionsfläche der Hoffnung. Auf Hylas gewinnt die Bewegung Kontur. Arven arbeitet mit Zellen statt mit Fronten. Mirae und die Sternenweber ziehen die Schleier enger. Dalia führt die Schmiede und fertigt wandernde Bastionen, Schildkörper, die sich wie Steine im Strom verankern. Die Dockmeister entwickeln Träger, die wie Glockentöne auftauchen, treffen und wieder verschwinden. Die Unsichtbaren Monde löschen Baken, stören Peilsignale und legen Fallen an entlegenen Knoten. Elara, Kael und Jorvan bilden die Kernzelle. Ihr Auftrag lautet nicht Schlachten gewinnen, sondern Knoten zu lösen, an den richtigen Stellen, im richtigen Takt. Der Narix Korridor, eine versorgende Narbe durch Nebel und Minen, wird zum Prüfstein dieser Taktik. Mit Kaels Zeitfenstern, Dalias Bastionen und Elaras fließendem Band zwischen den Pilotinnen und Piloten zerschneiden sie den Takt der Patrouillen, legen falsche Echos und bringen Relais aus dem Rhythmus. Der Korridor stolpert lange genug, um Nahrung und Nachrichten in erstickte Systeme zu tragen. Die Rebellion bekommt zum ersten Mal Reichweite. Zugleich wächst Ravions Aufmerksamkeit. Er muss an die übrigen Fragmente gelangen, und weil die Kristalle seinen Griff nicht dulden, sucht er die Trägerinnen und Träger. Ravions schärfstes Werkzeug ist Maerik, sein lautloser Jäger. In ihm glimmt Erinnerung an eine frühere Berührung Miraes, die ihn einst Kind nannte, bevor Ravion ihn band. Über Spiegel, Wasser, Glas und polierte Flächen kann Ravions Schattenkristall Maeriks Blick anzapfen. Jeder Spiegel ist eine potenzielle Tür, jeder Blick eine Ritze im Schleier der Weber. So wird Maerik zum tragischen Scharnier von Jagd und Befreiung. Elara erkennt das Zögern in ihm und wagt, ihn nicht nur als Feind zu sehen. Der Ruf eines alten Knotens lenkt alle nach Lythara. Die Welt war einst ein Ort aus schimmerndem Glas und singenden Hallen, inzwischen ist sie Wunde und Streitfeld. Ravion stellt Maerik in Lytharas Ruinen in den Sturm. Elara und Kael halten die Linie, Jorvan drängt vor, Mirae tritt aus dem Schatten und ruft Maerik bei seinem ersten Namen. In ihm reißt etwas auf. Er schlägt nicht nach den Rebellen, sondern gegen die Fesseln, die Ravions Schatten in ihn geschlagen hat. Er kniet, nicht besiegt, sondern zum ersten Mal auf sich zurückgeworfen. Maerik ergibt sich nicht, er bricht auch nicht, er wankt. Gerade dieses Wanken macht ihn gefährlich und kostbar zugleich. Zurück auf Hylas entzündet Maeriks Gegenwart eine erbitterte Debatte. Viele fordern seinen Tod, andere sein sofortiges Verstoßen. Elara und Mirae setzen sich durch. Maerik bleibt im Netz der Weber, das Ravions Blick verwirrt, solange der Mann zwischen Gehorsam und Wahl schwankt. Die Tage zeigen den Preis. Überall, wo Spiegel sind, entstehen Risse. Wasserflächen, Stähle, Scheiben, sogar Augen werden zu Orten, an denen Ravions Blick atmet. Jeder Riss zerrt am Schleier, jede Spiegelung vergrößert die Gefahr für Hylas. Elara erkennt die drohende Katastrophe. Eine kleine Gruppe löst sich aus der Stadt und weicht in eine verlassene Außenstation im Wald aus. Kael, Jorvan, Elara, Maerik und wenige Getreue beziehen das Safehouse, damit Hylas unversehrt bleibt. Dort verdichten sich Nähe und Druck. Kael sieht in den Schlägen seines Zeitkristalls Bilder, in denen er fehlt und Elara mit Jorvan an seiner Stelle steht. Er wählt Gegenwart und Treue, obwohl die Kristalle andere Wege zuflüstern. Elara hält die Gruppe zusammen und bindet ihr Feuer an das Maß des Schutzes, nicht an den Hunger der Vergeltung. Jorvan wacht mit dem Schwert in der Hand und trägt den Widerspruch aus Pflicht und Schmerz. Maerik ringt mit den Spiegeln, die ihn zu einer Tür machen. Während Arven in der Tiefe der Netze den Schlag gegen Neyrac vorbereitet, erreicht Ravions Zugriff das Safehouse. Keine Legionen, sondern Schatten, die aus Spiegeln kriechen, Splitter seiner Macht, gliederlos und kalt. Elara zeichnet mit Feuer Netze, die den Ansturm bremsen. Kael verankert den Raum mit der Schwere seines Erdkristalls und hält sich gegen die zerreißenden Möglichkeiten der Zeit im Jetzt. Jorvan schneidet Wege durch die Schatten und hält die Schwächsten frei. Maerik hebt zum ersten Mal seine schwarzen Klingen gegen Ravion und nicht für ihn. Der Angriff wird abgewehrt, doch die Spiegel bleiben offen, und der nächste Schlag wird nicht aus Reflexionen kommen, sondern aus Ravion selbst.


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Fragmente der Seelen
Anbieter: Thalia DE




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