In Annie Hruschkas spannungsvollem Gesellschafts- und Liebesroman Ich war gebunden, als ich dich sah entfaltet sich eine fein komponierte Geschichte zwischen Gefühl, gesellschaftlicher Konvention und moralischem Zwiespalt. Im Mittelpunkt steht Elisabeth Benedikt, eine junge, selbstbewusste Frau, die als Erzieherin auf das Schloss Wolfeck kommt - ein Ort, der zugleich Glanz und Verfall ausstrahlt. Schon ihr erster Schritt durch die marmorne Halle verrät, dass sie hier in eine Welt tritt, in der äußere Eleganz über innere Wahrheit gestellt wird. Die Herrin des Hauses, Frau Irene von Schlomm, empfängt sie in einer Atmosphäre von Luxus und Dekadenz. Schön, verwöhnt und geistig träge, liegt sie auf ihrem Ruhebett, umgeben von Parfüm, Bonbons und Schminkutensilien - eine Frau, die alles hat, außer Zufriedenheit. Sie ernennt Elisabeth kurzerhand nicht nur zur Erzieherin, sondern auch zu ihrer persönlichen Zofe, Vertrauten und heimlichen Stütze. Zwischen beiden Frauen entsteht ein eigenartiges Verhältnis aus Faszination, Mitleid und stiller Ablehnung. Im Verlauf der Geschichte tauchen weitere Figuren auf, die das Gleichgewicht des Hauses erschüttern: der charmante, aber geheimnisvolle Baron von Schlomm, Irenes Ehemann, dessen distanzierte Art und melancholische Ausstrahlung Elisabeths Herz zunehmend beunruhigen; dazu die drei ungestümen Kinder, deren Unschuld und Wildheit die moralische Erstarrung der Erwachsenen umso deutlicher hervortreten lassen. Während Elisabeth versucht, ihre Pflichten zu erfüllen und sich in dieser fremden Umgebung zu behaupten, wird sie in ein Geflecht aus Intrigen, unerfüllten Sehnsüchten und verbotener Nähe hineingezogen. Die Frage, die der Titel stellt - "Ich war gebunden, als ich dich sah" - wird zum Symbol ihres inneren Konflikts: zwischen Pflicht und Leidenschaft, Freiheit und moralischer Schuld. Hruschka zeichnet mit feinem psychologischem Gespür eine Geschichte über Selbstbeherrschung, Versuchung und die Grenzen weiblicher Unabhängigkeit - ein bewegendes Porträt einer Frau, die den Mut hat, in einer Welt der Zwänge sie selbst zu bleiben.
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