Wien, 1825. In einem der stillen Zimmer des Wiener Allgemeinen Krankenhauses liegt ein sterbender Mann — Antonio Salieri, einst gefeierter Hofkomponist, nun vom Fieber gezeichnet und von den eigenen Gedanken verfolgt. An einem frühen Morgen greift er nach dem Handgelenk eines jungen Krankenpflegers und flüstert ihm ins Ohr, was er jahrzehntelang verschwiegen hat: Er habe Mozart getötet. Céleste Morneaus historischer Roman entfaltet eine fesselnde Spurensuche rund um eine der rätselhaftesten Fragen der Musikgeschichte. Was geschah wirklich in den letzten Stunden des Wunderkinds aus Salzburg? Mit großer literarischer Sorgfalt konstruiert die Autorin ein Geflecht aus acht Perspektiven — Zeugen, Vertrauten und Schuldigen, die alle ihre eigene Wahrheit über jene Nacht bewahren. Da ist der unerfahrene Pfleger Benedikt, der plötzlich das Gewicht eines ungeheuerlichen Geheimnisses trägt. Da ist Schwester Hildegard, deren ruhige Überzeugung mehr verbergen könnte, als sie preisgibt. Und da sind die Flaschen im Apothekerschrank, deren Inhalt lautlos Zeugnis ablegt. Was diesen Roman so besonders macht, ist seine atmosphärische Dichte: Die engen Gänge des Krankenhauses, der Geruch von Essig und Fieberschweiß, das grau dämmernde Wien — all das wird mit einer Unmittelbarkeit beschrieben, die den Leser mitten ins Geschehen versetzt. Morneau beherrscht die Kunst, Geschichte lebendig werden zu lassen, ohne die Grenze zwischen Fakt und Fiktion zu verwischen. Stattdessen stellt sie die drängendsten Fragen: Was ist ein Geständnis wert, das ein Sterbender ablegt? Und wer hat ein Interesse daran, dass die Wahrheit schweigt? Ein Roman für alle, die Musik, Geschichte und psychologische Spannung lieben.
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