Wein & Krieg Bordeaux, Champagner und die Schlacht um Frankreichs größten Reichtum
Die Explosion erschütterte den Berg bis hinab ins Tal; Schutt und Geröll stürzten den Abhang hinunter. Als sich der Staub gelegt und der Rauch verzogen hatten, fanden die Soldaten das Tor einen Spalt weit offen, gerade weit genug, daß Bernard de Nonancourt, ein 23-jähriger Sergeant des Heeres aus der Champagne, sich hindurchquetschen konnte. Was er sah, machte ihn sprachlos. Vor sich hatte er einen Schatz, für den so mancher Kenner sein Leben gegeben hätte: Eine halbe Million Flaschen der besten Weine aller Zeiten, Château-Lafite und Mouton-Rothschild, Château Latour, Château d´Yquem und Romanée-Conti, alle sorgsam verpackt in Holzkisten oder aufgereiht in Regalen, die praktisch jeden Zentimeter des Gewölbes ausfüllten. In einer Ecke fanden sich seltene Portweine und Cognacs, darunter sogar viele aus dem 19. Jahrhundert. Eines sprang de Nonancourt jedoch sofort ins Auge: Hunderte Flaschen 1928er Champagner der Marke Salon. Fünf Jahre zuvor, als er bei einer anderen Champagnerkellerei gearbeitet hatte, hatte er verwundert deutsche Soldaten beobachtet, die in dem kleinen Champagnestädtchen Le Mesnil-sur-Oger eingerückt waren und kistenweise Flaschen aus den Kellern der Firma Salon schleppten. Und nun stand er genau vor den Flaschen, deren Diebstahl er damals beobachtet hatte. Der junge Soldat war vollkommen aufgeregt und konnte es kaum glauben. Was er ebensowenig glauben konnte, war, daß all diese kostbaren Schätze - in einer Höhle knapp unterhalb eines Berggipfels versteckt - einem Mann gehörten, der sich kaum weniger daraus hätte machen können. Der tatsächlich überhaupt keinen Wein mochte. Dieser Mann war Adolf Hitler.
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