Mentales Gehtraining in Alten- und Pflegeheimen zur Sturzprophylaxe
Masterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sport - Sportpsychologie, Note: 1,8, Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, der steigenden Zahl chronischer Erkrankungen sowie der Verpflichtung, die knapper werdenden finanziellen Ressourcen angemessen einzusetzen, gewinnt die Prävention und Rehabilitation von schwerwiegenden Erkrankungen und der Pflegebedürftigkeit im Alter zunehmend an Bedeutung. Folglich gilt, gravierende gesundheitliche Einschränkungen und daraus resultierende Funktionseinschränkungen, Behandlungs- oder gar Pflegebedürftigkeit zu vermeiden. Diese Umstände unterstreichen unter anderem die Forderung nach Interventionsmaßnahmen auf dem Gebiet der Sturzprävention. Etwa ein Drittel der über 65-Jährigen stürzt mindestens einmal pro Jahr. In Risi-kogruppen, wie Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen, erleidet jährlich jeder zweite Bewohner einen Sturz. Die Folgekosten sind hoch. Besonders problematisch und für Kranken- und Pflegeversicherungen relevant, sind die weitreichenden Folgen von Stürzen. Die Kosten, die in Deutschland für die medizinische Behandlung von Verletzungen der Hüfte entstehen, betragen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr. Da die Zahl der Älteren zunehmen wird und die sturzbedingten Verletzungen vor allem bei sehr alten Menschen auftreten, könnten die Kosten laut Hochrechnungen im Jahr 2050 allein für Hüftfrakturen auf bis zu sieben Milliarden Euro ansteigen (vgl. HÄUSSLER, 2009, S.25 f.). Das Risiko zu stürzen und sich dabei ernsthaft zu verletzen, steigt mit zunehmendem Alter. Die Ursachen und Risikofaktoren dafür können verschieden sein. Der Prozess des Alterns geht aus biologischer und psychologischer Sicht mit einer Vielzahl von Veränderungen einher. Dazu gehören Veränderungen die den Bewegungsapparat betreffen, Veränderungen der Sinneswahrnehmung, Veränderungen der Intelligenz, des Lernens, des Gedächtnisses und der Informationsverarbeitung. Ein wesentlicher Aspekt sind vor allem degenerative Erkrankungen und daraus resultierende Gang- und Balancestörungen. Nach einem schwerwiegenden Sturz benötigen viele Senioren langfristig Hilfe. Selbst nach einem Klini-kaufenthalt und dem Einsatz eines künstlichen Gelenkes, Gehilfen und anderen Sicherheitsvorrichtungen leidet manch Betroffener dauerhaft an erheblichen Einschränkungen (vgl. HÄUSSLER, 2009, S.25 f.). Eigenständig Gehen können bedeutet für jeden Menschen Selbstständigkeit und Lebensqualität. [...]
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