Probleme der Wortakzentuierung chinesischer Deutschlernender
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Didaktik für das Fach Deutsch - Grammatik, Stil, Arbeitstechnik, Note: 2,7, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: Phonologie des Deutschen, Sprache: Deutsch, Abstract: Es gibt Akzent-, Ton- oder Tonakzentsprachen. Unter Akzentsprachen versteht man Sprachen, in denen jedes Wort eine Silbe enthält, die den Akzent trägt. Dazu zählen z.B. Deutsch, Englisch oder Russisch. Die Tonsprachen sind diejenigen, bei denen die Tonhöhenverläufe distinktiv "zur Unterscheidung von Wörtern oder Morphemen eingesetzt werden", z.B. Chinesisch oder Thai. Die Tonhöhen-Akzentsprachen, wie Schwedisch oder Japanisch, verbinden die Eigenschaften von Akzent- und Tonsprachen.Die deutsche Sprache hat keinen freien Wortakzent, wie z. B. Russisch [p . s .l ] - wir, sie schrieben oder ihr schriebt (1., 2. und 3. Person Plural Präteritum Aktiv, unvollendeter Aspekt des Verbes schreiben); und [ pi.sa.li] - wir, sie pinkelten oder ihr pinkeltet (1., 2. und 3. Person Plural Präteritum Aktiv, unvollendeter Aspekt des Verbes pinkeln), aber auch keinen festen Akzent, wie Slowakisch, in dem die Betonung immer auf der ersten Silbe liegt. Der deutsche Akzent kann sich ändern, wenn bestimmte morphologische Prozesse stattfinden. Welche Schwierigkeiten dies Lernenden bereitet, soll in der Arbeit am Beispiel von chinesischen Deutschlernenden diskutiert werden, die Deutsch als Fremdsprache erwerben oder erworben haben. Dafür werden die Regeln der Wortakzentuierung im Deutschen dargestellt, die auf Silbenstruktur und metrische Phonologie aufbauen. Um sich ein besseres Bild machen zu können, warum die chinesischen Deutschlernenden Problemen beim Wortakzenterlernen haben, wird im dritten Kapitel die chinesische Silbenstruktur und die Wortakzentuierung präsentiert. Die Behauptung der Arbeit, dass chinesische Deutschlernende Schwierigkeiten beim Wortakzent haben, wird mithilfe einer Untersuchung von Cordula Hunold diskutiert, die 2009 durchgeführt wurde. Hierbei werden im ersten Teil die Ergebnisse zur Wortakzentuierung dargestellt, die die Autorin mithilfe von zehn Probanden herausarbeitete. Im zweiten Teil des Kapitels wird eine detaillierte Analyse durchgeführt, um die allgemeinen Schlussfolgerungen von Cordula Hunold zu bestätigen oder wiederlegen zu können. Am Schluss wird die Analyse zusammengefasst.
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