Dieses Buch ist eine Art Heimatroman, der keiner Idylle huldigt, sondern dörfliche Wirklichkeit in ihren vielfältigen wie widersprüchlichen Belangen zeigt. Es ist eine kritische Liebeserklärung über ländliches Leben, über gewachsene Traditionen und Eigenarten, wie unvorsehbare Ereignisse. Im Mittelpunkt steht die Freundschaft zwischen einem Zugezogenen und einem "real Native". Im Spannungsfeld ihrer persönlichen Schicksale werden zwei Lebensentwürfe lebendig, die verschiedener nicht sein könnten. In spannenden wie skurrilen Sequenzen agieren zwei Charaktere, die beide am freiheitlichen Strang ziehen, sich die Köpfe heiß reden, aber auch wie Feuer und Wasser reagieren. Der Ältere droht am kollektiven Schweigen seiner Familie nach dem Kriege zu zerbrechen. Sprachlos spürt er wie das Nichtgesagte über die Vergangenheit jahrelang im Raum schwebt. Als die Musik in sein Leben tritt, findet er langsam zu sich selbst. Seitdem zündet in wichtigen Lebenssituationen plötzlich ein Melodie in ihm, die ihn verwandelt um Konflikten ins Auge sehen und diese angegehen zu können. Dagegen verzweifelt der Jüngere an Gewalt und Befehlsgeschreie in seiner Großfamilie, wie an der Enge einer kleinbürgerlichen Dorfwelt. Folgerichtig führt der Lebensweg des einen in die Beschäftigung mit der menschlichen Innenwelt, um deren Daseinsnöte aufzuhellen, während sich der andere als investigativer Journalist den Grausamkeiten der Welt an deren aktuellen Konfliktherden stellt. Es ist sein Ziel aufzuklären und wachzurütteln, so er via eigenem Internetportal über Elend, Willkür und Krieg informiert. Der Roman erzählt vom Kampf gegen Unwissenheit und Vorurteile in Familie und Gesellschaft, zumal die Protagonisten selbst von kleinauf durch die menschenfeindliche Ideologie des Nationalsozialismus geprägt sind. In der Handlung nimmt die Musik einen wichtigen Platz ein. Sie ist durch Fußnoten gekennzeichnet und am Endes des Buches detailliert zum Nachhören benannt. Die Geschichte vom Gegenwind erzählt von zwei Freunden die verweigern den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. Der Untertitel lautet Im Dorf wie in der Welt. Parallelen und Widersprüche beider Lokalitäten werden sprachlich bildhaft, ironisch und in humoriger wie sarkastischer Weise beschrieben.
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