Magda, eine alte Frau, lässt ihr bisheriges Leben hinter sich, taucht unter und zieht unter falschem Namen in ein anonymes Hochhaus. Dort trifft sie im Fahrstuhl auf den sechzehnjährigen Béla, Loser aus Überzeugung und Anarchist. Magdas und Bélas Lebensläufe kollidieren, die Atome prallen aufeinander und ihre Bahnen schlagen eine neue Richtung ein. Magda Wertenberg sucht die Freiheit, jeden Tag ein anderer Mensch zu sein, unkontrolliert und allein. Magda liebt Zahlen: Sie beeinflussen ihren Alltag, erfreuen und ekeln sie. Sie vergleicht sich mit dem Element Argon, einem Edelgas, das keine Verbindungen eingeht. Das Haus, ein heruntergekommener Bau aus den Siebzigerjahren, hat sie ausgesucht, weil der Müllschlucker sie davor bewahren soll, in Kontakt mit anderen Mitbewohnenden zu kommen. Magdas neues Leben ist geprägt von Lust und Fröhlichkeit, aber auch von Verletzlichkeit und Scheitern mit tragikomischen Momenten. Trotz aller Bedachtsamkeit muss sie sich bald anderen Bewohnern des Hauses stellen, denn der Müllschlucker ist ausser Betrieb und sie muss Fahrstuhl fahren. Im Haus wohnt auch Béla, sechzehn Jahre alt, Aussenseiter, Loser aus Überzeugung und Anarchist. Béla hasst Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Anpassungsdruck und steht im heftigen Konflikt mit seiner alleinerziehenden Mutter und dem Schulsystem. Er muss eine Lehrstelle finden, kann und will sich aber nicht verkaufen, verbiegen und seine politischen Haltungen verleugnen. Sein grösster Wunsch ist eine Reise nach Paris. Er sehnt sich danach, auf den Spuren der Commune durch die Strassen von Paris zu streifen. Im Fahrstuhl kollidieren Magdas und Bélas Lebensläufe: Die Atome prallen aufeinander und ihre Bahnen schlagen eine neue Richtung ein. Béla hilft Magda, einen Rechner so einzurichten, dass sie surfen kann, ohne Spuren zu hinterlassen. Magda lässt sich von Béla überreden, ihn nach Paris zu begleiten, um für eine Klassenarbeit zu recherchieren, da er nicht allein reisen darf. Der Aufenthalt in Paris lässt Magda und Béla von Glückseligkeit zu Verzweiflung taumeln und führt dazu, dass Béla, wieder zu Hause, beweisen will, dass er kein Loser ist. Er benutzt Magdas IP-Adresse für einen Hackerangriff, setzt ein Zeichen gegen Korruption und für die Demokratie in der Schweiz. Die Polizei fasst ihn. Einen Tag später steht die Kantonspolizei auch vor Magdas Tür. Magda ist verzweifelt – ihre Vergangenheit hat sie eingeholt, ihre Freiheit ist verloren. Nicole Bachmann erzählt eine berührende Geschichte über die Verletzlichkeit, das Scheitern, das Aufstehen und das Loslassen.
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