Geschichte der Bahnlinien Eisfeld - Sonneberg, Sonneberg - Lauscha - Probstzella, Tettaubahn sowie Grenzöffnung - Wiederinbetriebnahme Neustadt Die Spielzeugstadt Sonneberg, das südöstliche Tor in den Thüringer Wald, erhielt 1858 ihren Bahnanschluss. Die Eisenbahn war es, die dem Sonneberger Wirtschaftsraum zu Weltruhm verhalf. Bis Ende 1920 entstand im Landkreis ein flächendeckendes Schienennetz, dessen Länge 81,55 Streckenkilometer umfasste. Die Hauptachse war dabei Coburg – Sonneberg – Stockheim. Die Teilung Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg hatte allein hier fünf pulsierende Schienenstränge zerschnitten. Nach dem 3. Juli 1945 wurden die Strecken Probstzella – Sonneberg einschließlich Ernstthal am Rennsteig und Neuhaus am Rennweg, Eisfeld – Sonneberg sowie Köppelsdorf-Oberlind (ab 1952 Sonneberg-Ost) – Neuhaus-Schierschnitz zur Lebensader der Region. Unvergessen sind dabei die Einsätze der „Bergköniginnen“ der Baureihe 95. Erst nach Öffnung der innerdeutschen Grenze war es dem Autor möglich, sich intensiv mit der Geschichte der einst nach Oberfranken führenden Bahnlinien vertraut zu machen. Der Lückenschluss des 4,3 km langen Abschnitts Sonneberg (Thür.) Hbf – Neustadt bei Coburg erfolgte nach der Wiedervereinigung am 28. September 1991. Nach diesem Fortschritt gab es in der Folgezeit nur noch Einschränkungen, die mit der Betriebseinstellung der Achse Probstzella – Sonneberg – Eisfeld ab dem 22. Januar 1997 sowie der Stillegung des Containerbahnhofs Sonneberg-Ost 1998 endete. Eines stand jedoch fest: Der Landkreis Sonneberg und der Freistaat Thüringen setzten sich konsequent für die Reaktivierung des Schienenstranges ein. Die noch junge Thüringer Eisenbahn GmbH als Eisenbahn-Infrastruktur-Unternehmen und Pächter des Sonneberger Netzes nahm sich dieser nicht gerade leichten Aufgabe an und sanierte mit Landeshilfe die Strecken Eisfeld – Sonneberg – Neuhaus a. Rwg. Die Südthüringenbahn als Eisenbahnverkehrsunternehmen fährt heute mit den „Regio-Shuttles RS1“ auf den Relationen Eisfeld – Sonneberg und Sonneberg – Neuhaus a. Rwg. die Verkehrsleistungen. In dieser komplett überarbeiteten und erweiterten zweiten Auflage wird die wechselvolle Geschichte erzählt und mit über 500 historischen aber auch neuen Aufnahmen dokumentiert.
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